Dürfen Hunde Macadamianüsse fressen?
Nein. Macadamianüsse sind für Hunde giftig, und Hunde sind die einzige Tierart, von der bekannt ist, dass sie davon krank wird. Schon eine kleine Menge kann Schwäche, Erbrechen, Zittern und erhöhte Körpertemperatur verursachen. Ihr hoher Fettgehalt kann außerdem eine Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) auslösen.
Aktualisiert:
Warum
Wie Macadamianüsse Hunde vergiften, ist nicht bekannt, sie beeinträchtigen aber die Nerven- und Muskelfunktion. Weil sie sehr ölhaltig sind, entwickeln manche Hunde außerdem eine Pankreatitis. Die Anzeichen klingen meist innerhalb von 12–48 Stunden ab, ein Tierarzt sollte aber immer verständigt werden.
Auf diese Anzeichen sollten Sie achten
- Muskelschwäche
- Mattigkeit, Teilnahmslosigkeit
- Erbrechen
- Zittern
- Erhöhte Körpertemperatur
- Wackeliger Gang
Was tun?
Wenden Sie sich sofort an Ihren Tierarzt oder einen Giftnotruf für Tiere. Notieren Sie, wie viele Nüsse gefressen wurden und ob sie mit Schokolade überzogen oder mit anderen Lebensmitteln vermischt waren. Warten Sie nicht auf Anzeichen.
Hilfe rund um die Uhr nach Ländern →Fragen und Antworten
Sind andere Nüsse auch giftig?
Giftig sind die Macadamianüsse. Andere Nüsse wie Mandeln, Pekannüsse und Walnüsse sind sehr fettreich und können Erbrechen, Durchfall und möglicherweise eine Pankreatitis verursachen – ein gutes Leckerli sind sie also auch nicht.
Wie lange halten die Anzeichen an?
Die Anzeichen klingen meist innerhalb von 12–48 Stunden ab, trotzdem sollten Sie Ihren Tierarzt sofort informieren.
Ähnliche Lebensmittel
Alle Lebensmittel: Was dürfen Hunde fressen?Quellen
- Macadamia Nuts Is Toxic To Dogs — Pet Poison Helpline
- Macadamia Nut Toxicosis in Dogs — Merck Veterinary Manual
- People Foods to Avoid Feeding Your Pets — ASPCA Animal Poison Control
- Which Human Foods Can Dogs Eat and Which Are Dangerous? — American Kennel Club (Updated Oct 21, 2026)
- Poisonous foods for dogs — Blue Cross
- Chocolate Are Toxic To Pets — Pet Poison Helpline
Allgemeine Informationen aus den unten genannten Quellen – nicht tierärztlich geprüft und kein Ersatz für tierärztlichen Rat. Rufen Sie im Zweifel Ihren Tierarzt an.
So üben Kinder das in PetPrep
In PetPrep kümmert sich ein Kind um einen Hund – realistisch simuliert: Mahlzeiten zur richtigen Zeit, Wasser, Spaziergänge und Pflege. Zu wissen, was man vom eigenen Essen gefahrlos abgeben darf, gehört dazu, wenn man bereit für ein echtes Haustier sein will.