Dürfen Hunde Lauch fressen?
Nein. Lauch gehört wie Zwiebeln und Knoblauch zu den Lauchgewächsen (Allium) und ist für Hunde giftig. Alle Teile der Pflanze sind schädlich, auch gekocht oder getrocknet. Lauch kann rote Blutkörperchen schädigen, und Anzeichen zeigen sich oft erst nach einigen Tagen.
Aktualisiert:
Warum
Lauch gehört zur Familie der Lauchgewächse (Zwiebeln, Knoblauch, Lauch, Schnittlauch), die für Hunde giftig sind. Diese Pflanzen enthalten Stoffe, die rote Blutkörperchen schädigen und zu Blutarmut (Anämie) führen können. Alle Teile und alle Formen sind schädlich: roh, gekocht, getrocknet und als Pulver. Magen-Darm-Beschwerden können bei jeder Menge auftreten; größere Mengen schädigen das Blut.
Auf diese Anzeichen sollten Sie achten
- Erbrechen und Durchfall
- Frisst weniger als sonst
- Magenverstimmung, schon nach kleinen Mengen
- Anzeichen einer Blutarmut (geschädigte rote Blutkörperchen), meist einige Tage später
Was tun?
Wenden Sie sich sofort an Ihren Tierarzt oder einen Giftnotruf für Tiere. Notieren Sie, was gefressen wurde (Lauch), und ungefähr wie viel. Warten Sie nicht auf Anzeichen: Schäden am Blut zeigen sich meist erst einige Tage später.
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Ist Lauch so gefährlich wie Zwiebeln?
Knoblauch und Zwiebeln sind die häufigsten Ursachen von Vergiftungen, aber Lauch gehört zur selben giftigen Pflanzenfamilie und sollte genauso behandelt werden.
Ist er gekocht oder als Pulver unbedenklich?
Nein. Roh, gekocht, getrocknet, als Pulver und in flüssiger Form ist er für Hunde giftig.
Ähnliche Lebensmittel
Alle Lebensmittel: Was dürfen Hunde fressen?Quellen
- Garlic and Onion (Allium spp) Toxicosis in Animals — Merck Veterinary Manual
- Onion and garlic poisoning in dogs — PDSA (Published: September 2022)
- Onion, Garlic, Chive, and Leek Toxicity in Dogs — VCA Animal Hospitals
- Poisonous foods for dogs — Blue Cross
- People Foods to Avoid Feeding Your Pets — ASPCA Animal Poison Control
Allgemeine Informationen aus den unten genannten Quellen – nicht tierärztlich geprüft und kein Ersatz für tierärztlichen Rat. Rufen Sie im Zweifel Ihren Tierarzt an.
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