Dürfen Hunde Kirschen fressen?
Nein, Kirschen meiden Sie besser. Das reife Fruchtfleisch ist nicht der giftige Teil, aber Kerne, Stiele und Blätter enthalten Stoffe, die Cyanid freisetzen können, und Kerne können den Darm eines Hundes blockieren. Laut Pet Poison Helpline überwiegt das Risiko jeden Nutzen.
Aktualisiert:
Warum
Kirschkerne, Stiele und Blätter enthalten cyanogene Glykoside, die sich in Cyanid umwandeln können. Cyanid wird freigesetzt, wenn ein Kern zerkaut und zerbrochen wird; ein ganz verschluckter Kern führt voraussichtlich nicht zu einer Vergiftung, kann aber stecken bleiben und eine Blockade verursachen. Eine einzelne Kirsche verursacht keine Cyanidvergiftung – das Risiko lohnt sich trotzdem nicht.
Auf diese Anzeichen sollten Sie achten
- Erweiterte Pupillen
- Ziegelrotes Zahnfleisch
- Atemnot, Hecheln
- Magenverstimmung oder Durchfall
- Schock
Was tun?
Wenn Ihr Hund Kirschkerne, Stiele oder Blätter oder viele Kirschen gefressen hat, wenden Sie sich sofort an Ihren Tierarzt oder einen Giftnotruf für Tiere. Notieren Sie ungefähr, wie viele es waren und ob Kerne zerkaut wurden. Warten Sie nicht auf Anzeichen.
Hilfe rund um die Uhr nach Ländern →Fragen und Antworten
Ist eine einzelne Kirsche ein Notfall?
Eine Kirsche verursacht keine Cyanidvergiftung, und wenn ein gesunder Hund ein oder zwei frisst, ist keine Panik nötig. Kerne können aber Blockaden verursachen – fragen Sie im Zweifel Ihren Tierarzt.
Darf ich entsteinte Kirschen geben?
Das reife Fruchtfleisch ist nicht der giftige Teil, aber laut Pet Poison Helpline überwiegt beim Füttern von Kirschen das Risiko den Nutzen.
Ähnliche Lebensmittel
Alle Lebensmittel: Was dürfen Hunde fressen?Quellen
- Cherry Is Toxic To Dogs — Pet Poison Helpline
- Are Cherries Safe for Dogs — Pet Poison Helpline (published Oct 31, 2022; modified May 27, 2026)
- My Dog Ate a Cherry Pit. What Do I Do? — Pet Poison Helpline (published Aug 3, 2022; modified May 27, 2026)
- Toxic and Non-toxic Plants: Cherry — ASPCA Animal Poison Control
Allgemeine Informationen aus den unten genannten Quellen – nicht tierärztlich geprüft und kein Ersatz für tierärztlichen Rat. Rufen Sie im Zweifel Ihren Tierarzt an.
So üben Kinder das in PetPrep
In PetPrep kümmert sich ein Kind um einen Hund – realistisch simuliert: Mahlzeiten zur richtigen Zeit, Wasser, Spaziergänge und Pflege. Zu wissen, was man vom eigenen Essen gefahrlos abgeben darf, gehört dazu, wenn man bereit für ein echtes Haustier sein will.